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"Lebens(un)wert"?
Medizin im Nationalsozialismus

"Lebens(un)wert"?
Vereidigung von Rot-Kreuz-Schwestern in Nürnberg, o.J. Bildnachweis: Reproduktion

Die Nationalsozialisten teilten unter dem Schlagwort "Rassenhygiene" Menschen in nützlich und schädlich, in wertvoll und wertlos, in lebenswert und "lebensunwert" ein. Diese Theorie der Eugenik führte zu kaum vorstellbaren Verbrechen: Hunderttausende von Menschen wurden ab 1934 zwangssterilisiert oder im Zuge sogenannter Euthanasieprogramme in Krankenanstalten und Heimen ermordet. Quellen und Fallbeispiele zeigen die juristische und propagandistische Vorbereitung der Verbrechen und die Tragweite der Maßnahmen. Das 3-stündige Programm ermöglicht eine vertiefende Beschäftigung mit den Fallbeispielen. Im 6-stündigen Programm wird dazu die Strafverfolgung nach 1945 thematisiert und ausführlich über die ethische Dimension medizinischer Fragen in Geschichte und Gegenwart diskutiert.

Zielgruppen:

Jugendliche, 9.-12. Klasse, Auszubildende, Heil- und Pflegeberufe

Partner:

Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)
Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KJR)

FormatDauerPreisgruppeSpracheTeilnehmer (max.)Kosten * 
Moderierte Programme120 Minuten A de 3340,00 € Anfrage
Moderierte Programme180 Minuten A de 3360,00 € Anfrage
Moderierte Programme360 Minuten A de 33120,00 € Anfrage
Moderierte Programme120 Minuten B de 2560,00 € Anfrage
Moderierte Programme180 Minuten B de 2590,00 € Anfrage
Moderierte Programme360 Minuten B de 25180,00 € Anfrage
  • A = Jugendliche, Schüler, Studenten, Auszubildende, Polizei und Bundeswehr
  • B = Erwachsene und Touristen

* Alle Preise verstehen sich zzgl. Eintrittspreis in die Ausstellung