museen der stadt nürnberg

Es gibt Themengespräche ohne und mit betreutem vorhergehenden Ausstellungsbesuch. Nach dem Ausstellungsbesuch finden die von Moderatoren betreuten Gespräche in den Räumen des Studienforums statt.

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Bildungsangebot - Programm - Themengespräche

Der Ausstellungsbesuch bereitet das Themengespräch vor.

Einfache Themengespräche

Themengespräch ohne betreuten Ausstellungsbesuch

Nach einem eigenständigen Ausstellungsbesuch vorab (empfohlene Besuchsdauer ca. 2 Stunden) finden die von Moderatoren betreuten Gespräche in den Räumen des Studienforums statt.

Die Themengespräche nehmen auf die Ausstellung Bezug. Jugendgruppen und Schulklassen der Stufen 8-11 erhalten vor dem Ausstellungsbesuch ein Erkundungsblatt. Dieses ist auf das jeweilige Thema und Alter der Jugendlichen abgestimmt und ermöglicht bereits während des Ausstellungsbesuches eine Vorbereitung auf das Programm im Studienforum.

Dauer:
45 Minuten
Kosten:
30 EUR in deutsch zzgl. Eintritt für die Ausstellung
40 EUR für Fremdsprache zzgl. Eintritt für die Ausstellung

Paketangebot: Themengespräch mit betreutem Ausstellungsbesuch

Jedes einfache 45minütige Themengespräch kann mit einem betreuten Ausstellungsbesuch kombiniert werden, an den das Themengespräch im Seminarraum anschließt.

Zunächst erhält die Gruppe eine kurze Einführung zur Funktion und Bedeutung der Reichsparteitage, einen Überblick über das Reichsparteitagsgelände und grundlegende Informationen zur Bauruine der Kongresshalle als Standort des Dokumentationszentrums wie auch zur modernen Architektur.

Hierbei können Vorkenntnisse, Motivation sowie spezielle Wünsche und Bedürfnisse der Gruppe geklärt werden.

Der folgende Ausstellungsbesuch mit punktueller Führung und individueller Vertiefung bereitet das anschließende Themengespräch vor.

Dauer:
2 Stunden und 45 Minuten
Kosten:
60 EUR in deutsch zzgl. Eintritt für die Ausstellung
70 EUR für Fremdsprache zzgl. Eintritt für die Ausstellung

Sie können unter folgenden Schwerpunkten auswählen:

Nachgespräch mit moderierter Diskussion.

Nachgespräch zur Ausstellung

Das Nachgespräch zur Ausstellung bietet die Möglichkeit, in einer moderierten Diskussion die Fülle der Eindrücke zu ordnen, bestimmte Themen zu vertiefen und Sachfragen zu klären. Materialien aus der Ausstellung, ausgewählte Filmsequenzen und Bilder stehen dafür in den Seminarräumen des Studienforums zur Verfügung.

Nachgespräche in englischer, französischer, italienischer, polnischer und russischer Sprache sind möglich.

Partner:
Kooperation
externer Link Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
<http://www.kpz-nuernberg.de>
externer Link Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)
<http://www.geschichte-fuer-alle.de>
Zielgruppe:
E BuP
Fremdsprachige Angebote ab Jg. 8

Fahnenweihe mit der "Blutfahne" in der Luitpoldarena, 1935.

Symbole und Rituale

Die Nationalsozialisten verwendeten eine eindringliche Symbolsprache. Das Hakenkreuz oder Elemente aus der christlichen Liturgie wurden zu effektvollen Propagandamitteln und sollten das Leben der "Volksgemeinschaft" im Sinne des NS-Regimes strukturieren. Symbole und Rituale dienten jedoch auch dazu, die Reichsparteitage als massenwirksame Selbstdarstellung der NSDAP zu inszenieren.

In diesem Kontext sollen Bedeutungshintergründe und die suggestive Wirkung von Symbolen und Ritualen entschlüsselt werden.

Partner:
externer Link Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
<http://www.kpz-nuernberg.de>
Zielgruppe:
S I
interner LinkBuchung <http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/bildung/buchung.html>

Werbeplakat für den Volksempfänger, 1936.

Mobilisierung der Massen: Propaganda im Nationalsozialismus

Die Reichsparteitage wurden in hohem Maße durch Fotografien, Plakate und Postkarten inszeniert. Ebenso gehörten die Filme Leni Riefenstahls, die Liedtexte der HJ, Gedichte regimetreuer Schriftsteller und nicht zuletzt Albert Speers Bauten zum gigantischen Apparat nationalsozialistischer Massenbeeinflussung. Gemeinsam werden die Eindrücke über die NS-Propagandamedien und die damit verknüpften ideologischen Zielsetzungen geordnet. Zentrale Aspekte der Massenmobilisierung bei Reichsparteitagen werden dabei anhand unterschiedlicher Materialien vertieft analysiert.

Partner:
Kooperation
externer Link Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
<http://www.kpz-nuernberg.de>
externer Link Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)
<http://www.geschichte-fuer-alle.de>
Zielgruppe:
E BuP S I S II
interner LinkBuchung <http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/bildung/buchung.html>

Zuschauer beobachten den Vorbeimarsch der SA in der Nürnberger Altstadt, 1936.

Die Macht der Bilder

Die Ausstellung im Dokumentationszentrum bietet eindrückliche Beispiele einer medial konstruierten Realität. Die emotionale Überhöhung sowie die gezielte Inszenierung von "Führer" und "Volksgemeinschaft" in Fotografie und Film dienten im "Dritten Reich" der nachhaltigen Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Jugendliche der SI nähern sich dem Thema über eine praktische Übung. Ausgehend davon wird an konkreten (Film-) Beispielen die Inszenierung Adolf Hitlers durch den Fotografen Heinrich Hoffmann bzw. die Regisseurin Leni Riefenstahl diskutiert. Schüler der SII beschäftigen sich darüber hinaus anhand von Video- und Bildmaterial mit der Frage: Inwiefern hat Leni Riefenstahls Schaffen Spuren in Hollywoodfilmen und aktueller Werbung hinterlassen?

Partner:
Kooperation
externer Link Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ)
<http://www.kpz-nuernberg.de>
externer Link Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)
<http://www.geschichte-fuer-alle.de>
Zielgruppe:
S I S II
interner LinkBuchung <http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/bildung/buchung.html>

Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst, Gründer der "Weißen Rose", 1942.

Jugend im Nationalsozialismus: Zwischen Anpassung und Widerstand

Der Nationalsozialismus sah in der Jugend den wichtigsten Träger seiner Zukunftsgestaltung. Nur wenigen jungen Menschen gelang es, sich der Vereinnahmung zu entziehen.

Mit Filmausschnitten, Tondokumenten und Fotos wird die Rolle Jugendlicher bei den Reichsparteitagen, ihre Motivation zum Mitmachen, aber auch der jugendliche Widerstand am Beispiel der "Weißen Rose" thematisiert.

Partner:
externer Link Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)
<http://www.geschichte-fuer-alle.de>
Zielgruppe:
S I S II
interner LinkBuchung <http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/bildung/buchung.html>

Seite aus dem NS-Lehrbuch "Erblehre und Rassenkunde in bildlicher Darstellung" von Alfred Vogel aus dem Jahr 1938.
© museen der stadt nürnberg

Lebens(un)wert? Medizin im Nationalsozialismus

Die Nationalsozialisten teilten auf der Basis der "Rassenhygiene" Menschen in nützlich und schädlich, in lebenswert und lebensunwert ein. Hunderttausende von Menschen wurden seit 1934 zwangssterilisiert oder im Rahmen der sogenannten Euthanasieprogramme in Krankenanstalten und Heimen von Ärzten oder Krankenschwestern/ Pflegern ermordet. Dokumente, Fallbeispiele und Bildmaterial geben Einblick in die Thematik.

Partner:
externer Link Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)
<http://www.geschichte-fuer-alle.de>
Zielgruppe:
S I S II
interner LinkBuchung <http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/bildung/buchung.html>

Arbeiter im Konzentratioslager Flossenbürg, o.J.

Das System der Konzentratioslager

Die Entwicklung der Konzentrationslager vom "Musterlager" Dachau über die Granitproduktion im KZ Flossenbürg bis hin zum "Vernichtungslager" Auschwitz wird mit einem Bildvergleich in Kleingruppen erarbeitet und im Plenum diskutiert.

Hierbei spielt auch der Zusammenhang zwischen der Schaufassade der Reichsparteitage und dem KZ-System eine Rolle. Eine Filmsequenz, die erstmals beim Nürnberger Prozess gezeigt wurde, verdeutlicht das Grauen der Konzentrationslager.

Partner:
externer Link Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)
<http://www.geschichte-fuer-alle.de>
Zielgruppe:
S I S II
interner LinkBuchung <http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/bildung/buchung.html>

Verkündung der "Nürnberger Gesetze" durch Hermann Göring, 1935.

Die "Nürnberger Gesetze" und ihre Folgen

Die Verkündung der "Nürnberger Rassegesetze" war ein entscheidender Schritt bei der Verfolgung von Juden und anderen Minderheiten. Diese Politik endete während des Krieges mit dem Holocaust.

Am Beispiel des jüdischen Nürnberger Kaufmanns Leo Katzenberger, der aufgrund des Vorwurfs der "Rassenschande" zum Tode verurteilt wurde, wird die Willkür des nationalsozialistischen Unrechtsstaates deutlich. Exemplarisch wird die antisemitische Anfeindung, Entrechtung und Verfolgung einer jüdischen Familie in Nürnberg dargestellt.

Partner:
externer Link Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)
<http://www.geschichte-fuer-alle.de>
Zielgruppe:
S I S II
interner LinkBuchung <http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/bildung/buchung.html>

Die Hauptangeklagten im Nürnberger Prozess, 1945/46.

Der Nationalsozialismus vor Gericht - Die Nürnberger Prozesse

Im Verlauf der Nürnberger Prozesse wurde der Weltöffentlichkeit das ganze Ausmaß der nationalsozialistischen Untaten sichtbar. Fast alle angeklagten Personen stritten die Verantwortung für die NS-Verbrechen ab.

Anhand von Dokumenten und Filmmaterial werden der Hauptkriegsverbrecherprozess und die Nachfolgeprozesse diskutiert.

Partner:
externer Link Geschichte für Alle e.V. Institut für Regionalgeschichte (GFA)
<http://www.geschichte-fuer-alle.de>
Zielgruppe:
E BuP S II
interner LinkBuchung <http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/bildung/buchung.html>

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